Schenk Zelte

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FAQ

Erdnagel

Die Erdnägel stellen die Verbindung zwischen dem Zelt und dem Boden her und schützen das Zelt somit vor dem weg fliegen bei z.B. Wind. Spannzelte, zu denen auch die professionellen Circuszelte gehören, können nicht ohne Erdnägel stehen, das Zelt steht nur durch die Kraft, die durch die Erdnägel aufgebracht wird.

 

Es gibt verschiedene Arten und Größen von Erdnägeln. Für Festzelte werden kleinere Erdnägel mit Größen von max. 1200x25mm benötigt, für Circuszelte sind Erdnägel mit bis zu 1500mm Länge und 40mm Dicke üblich.

Die Erdnägel werden mit einem Hammer eingeschalgen. Bei besonders vielen Erdnägeln oder großen Erdnägeln werden oft Presslufthämmer verwendet.

Bei befestigten Böden muss, wenn die einzelne Steine nicht herausgenommen werden können, ein Loch für den Erdnagel vorgebohrt werden.

Um die Erdnägel heraus zu ziehen gibt es "Erdnagelzieher". Alternativ kann der Nagel auch durch seitliches Schlagen mit dem Hammer gelockert und dann mit der Hand heraus gezogen werden. Die einfachste Variante einen Erdnagel heraus zu ziehen ist es wenn ein Gabelstabler oder Manitu die Erdnägel senkrecht herauszieht.

Plane

Es gibt je nach Art der Verwendung verschiedene Planen (-stoffe). In der Regel sind diese heutzutage aus Kunststoffen hergestellt. Für Fest- und Partyzelte sowie Verkaufsstände werden in der Regel Planen mit 650 g/Qm verwendet, für Circuszuelte kommen auch Planen mit bis zu 1100 g/Qm.

Soll ein Zelt innen dunkel sein, so gibt es Materialien, welche opak sind. Neben der "bunten" Beschichtung gibt es eine schwarze Beschichtung, die das Licht abfiltert.

 

Wir verwenden nur Planen die die DIN 4102 B1 schwer inflammbar erfüllen, UV-beständig, leicht reinigbar uns sehr reißfest sind.

Baubuch

Ein Baubuch wird benötigt, wenn ein Zelt eine Fläche von mehr als 75 Qm und/ oder eine Höhe von 5,00 m übersteigt. Das Baubuch enthält alle wichtigen Daten, die das Zelt betreffen wie z.B. Herstellungsdatum, Statik, Baupläne, Schäden etc. Das Baubuch ist somit vergleichbar mit dem Kraftfahrzeugschein und muss zur Bauabnahme, die z.B. von der LGA durchgeführt wird, mitgebracht werden (vergleichbar mit dem TÜV beim Auto). Hat ein Zelt in der Größe ein kein Baubuch, darf dieses nicht öffentlich aufgestellt werden.

 

Um ein Baubuch zu bekommen muss ein statischer Nachweis geführt werden, das heißt es müss eine Statik angefertigt werden. Neben der Statik für ein Zelt wird dort auch der Besitzer, technische Daten (z.B. max. Windlast oder größe der Erdnägel) angegeben.

Traufhöhe

Die Traufhöhe ist die Seitenhöhe eines Festzeltes. In der Regel wird dort das Profil mit bedacht, so dass die Durchgangshöhe die Tarufhöhe abzüglich der Stärke des Profiles ist.

Beispiel:

Traufhöhe 235 cm, Profilhöhe 8,3 cm

Die Durchgangshöhe beträgt dann 226,7 cm.

 

Zu beachten ist, dass die Traufhöhe (und auch Firsthöhe) aufgrund von höhenverstellbaren Füßen auch variieren kann.

Bei einem Circuszelt wird die Traufhöhe Rondellhöhe genannt.

 

B1 DIN 4102 schwer inflammbar

B1 schwer inflammbar heißt, dass das Material selbstverlöschend ist und sich nur mit einer bestimmten Geschwindigkeit (z.B. kleiner als 100 mm in der Minute) "abbrennt". Dies ist in der DIN 4102 festgelegt.

Zelte, die nicht der B1 entsprechen, dürfen nicht öffentlich eingesetzt werden.

 

 

 

 

Siebdruck

Der Siebdruck ist eine sehr haltbare und schöne Methode Planen zu beschriften. Die Haltbarkeit der Beschriftung ist in der Regel länger als beim Digitaldruck. Haltbarkeit ca. 5-10 Jahre.

Für den Siebdruck wird zunächst eine Schablone erstellt, die dann auf die zu beschriftende Plane oder Platte geklebt wird. Anschließend wir die Schblone mit spezieller Farbe "ausgemalt". Zum Schluss wir die Schablonefolie wieder abgezogen, der gewünschte Schriftzug oder Logo bleibt bestehen. Dieser Vorgang wird pro Farbe wiederholt.

 

Packsack

Ein Packsack soll die Dach- und Seitenplanen oder das Gestänge beim Transport und Einlagerung vor Schäden bewahren. Die Planen sind, wenn diese im Packsack sind, leichter transportierbar.

In der Regel liefern wir unsere Zelte mit Packsäcken für die Dach und Seitenplanen. Sonderanfertiungen mit mehreren Griffen oder mit Kennzeichnung zum Inhalt kann gerne angefertigt werden.

 

Packsack für Zelte, Packsack für Zeltgestänge, Transportsack, Aufbewahrungssack für Zeltplanen, Sack für Zelte, Lagersack, Lagerplane

Griff an einem Packsack, Griff an Plane, Tgragegriff an Packplane, Griff an Transportsack

Hochfrequenzschweißen

Hochfrequenzschweißen ist die hochwertigste und sauberste Möglichkeit Planen zu verbinden. Eine hochfrequenz geschweißte Naht hat ungefähr 90 % der Reißfestigkeit des Gewebes. welches verschweißt wird. Hochfrequenzschweißen wird überwiegend bei stark beanspruchten Nähten (z.B. bei Circuszelten, Pagodenzelten) oder bei Nähten die optischen sauber sein sollen (z.B bei Fenstern) verwendet.

Viele unserer Zelte werden hochfrequenz geschweißt, da die Lebensdauer der Zelte deutlich zunimmt. Hochfrequenzschweißnähte gehen auch nach Jahren, im Verleich zu Heißluftschweißen, nicht auf.

Alle unsere Circuszelte (außer Leichtbaucircuszelte) werden im Dach mit 6 cm breiten Hochfrequenzschweißnähten geliefert, da das Dach alle aufkommenden Kräfte (z.B. Wind, Absegelungen etc.) tragen muss. Die Seitenwände werden in der Regel mit einer 1 cm breiten Elektrode oder Heißluft geschweißt, da dort nur geringe Lasten auftreten.

 

Das Hochfrequenzverfahren in ein paar Worten:

Die Moleküle der Kunststoffe werden durch die hohe Freqenz des elektrischen Stromes in Schwingung gebracht und zwar soweit, dass diese sich dauerhaft miteinander verbinden.

Rondellhöhe

Die Rondellhöhe ist die Seitenhöhe eines Circuszeltes. Da ein Zirkuszelt an der Seite von den Rondellstangen gestützt wird, wird die Höhe dort Rondellhöhe genannt.

 

Bei einem Festzelt heißt die Rondellhöhe Traufhöhe.

Firsthöhe

Die Firsthöhe ist die Gesamthöhe des Zeltes, also vom Boden bis zum höchsten Punkt des Zeltes gemessen.

Bei den Circuszelten ist die Firsthöhe in der Regel identisch mit der Mittelmasthöhe, ohne den Dorn, der die Plane auf dem Mast hält.

Rondelleinwand

Als Rondellleinwand bezeichnet man die Seitenplanen eines Circuszeltes.

Je nach Wunsch können die Seitenwände mit Haken, die in ein Seil eingehängt werden, aufgehängt werden oder durch Ösen, die an Haken (die an der Plane oder Festgestänge angenietet sind) befestigt werden.

Das Design bzw. die farbliche Zusammenstellung kann frei geschehen, sofern dies technisch möglich ist. Besonders beliebt sind z.B. Streifen oder Dreiecke.

Schleuderstange

Schleuderstangen werden bei Festzelten benötigt um die Seitenplanen im Fußbodenbereich bei Wind und Wetter zu fixieren. Sind keine Schleuderstangen vorhanden, hebt der Wind die Plane nach oben und es zieht kalte Luft in das Zelt.

Die Schleuderstangen werden in extra aufgeschweißte Taschen eingeschoben und rechts und links am Zeltgestänge durch Schrauben fixiert.

Grade bei längeren Standzeiten von Zelten empfiehlt es sich Schleuderstangen zu verwenden.Schleuderstange, Schleuderstangen, Fixierstange, Planenstange

Kerdernut, Keder

In die Kedernut, die sich am Aluminiumprofil befindet, wird der Keder, der an der Plane angeschweißt ist, eingeschoben. Es entsteht so eine sehr haltbare Verbindung, da die Last gleichmäßig von der Plane auf das Gestänge übertragen wird.

Je nach Zeltgröße und Aluminiumpfofil gibt es auch verschiedene Größen an Kedern, welche natürlich dann mehr oder weniger aushalten.

Dachplanen für Zelte, die über die Klappbindertechnik verfügen, können eingefädelt werden, wenn das Gestänge noch am Boden liegt. Das spart Arbeit und Zeit. Bei Zelten, die nicht über die Klappbindertechnik verfügen, wird das Gestänge zu nächst komplett aufgebaut und dann die Dachplanen eingefädelt. Dazu werden zwei Seile über den First geworfen. An je einem Ende wird die Dachplane mit einem Karabinerhaken befestigt und somit in die Kerdernut eingezogen.

 

Klappbinder

Der Klappbinder hilft das Zelt in kurzer Zeit aufzubauen, da die komplette Dachkonstruktion mit Dachplane(n) am Boden zusammen gebaut werden kann und erst anschließend die Konstruktion angehoben wird. Gerade bei kleinen Zelten hilft diese Konstruktion ein Zelt mit z.B. 6x12 von zwei Personen innerhalb von 20 Min aufzubauen.

 

Der Aufbau geschieht wie folgt:

Es wird zunächst das Gestänge komplett am Boden zusammen gesteckt und die Dachplane bzw. Dachplanen aufgefädelt. Bei Zelten mit extra Giebelplanen werden auch die Gibelplanen eingefädelt.

Nun wird das Festzelt (oder auch Pagode) zunächst an einer Seite angehoben und die Pfosten herausgeklappt und mit den Querstreben gesichert. Das Zelt steht nun mit einer Seite schon "komplett". Nun wird die andere Seite angehoben und die Pfosten durch die Klappbindertechnik heraus geklappt.

Nach dem sichern mit den Verstrebungen und dem einhängen der Seitenwände ist das Zelt einsatzfähig.

Dachvolant

Der Dachvolant ist der kleine Überstand aus Plane, welcher mit den Seitenplanen überlappt, so dass kein Wasser in das Zelt gelangen kann. Der Dachvolant hat je nach Zelt eine Höhe von 20 -35 cm.

Besonders oft wird der Dachvolant bedruckt, da dies ein besonders ins Auge stechender Platz für Logos oder Werbebotschaften ist, hier mit der Aufschrift "Spargel und Obsthof".

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